Kosmos 

In diesem kurzen Blogartikel geht es um einen guten Weg, wie Du ungute Gefühle von Stress und Überforderung und ja, vielleicht sogar Krankheit aus Deinem Leben vertreiben kannst, und zwar sehr einfach.

Kosmos ist altgriechisch und heisst übersetzt "Ordnung". Auch: Weltordnung

Wir leben bekanntlich im Kosmos, demzufolge leben wir also in Ordnung. Es kommt dennoch immer wieder mal vor, dass unser Leben "aus den Fugen" gerät, dass wir "aus der Bahn geworfen" werden, dass wir nicht mehr "in Ordnung" sind.

Ich liebe die Weisheit und Ehrlichkeit der deutschen Sprache.

Warum also hier klugscheißen?

Weil es wichtig ist, dass wir "in Ordnung" sind. Wir fragen uns ja manchmal sogar, wenn uns was komisch vorkommt: "Ist bei Dir alles in Ordnung?" 

Es ist schon sonderbar, dass jemand wie ich über Ordnung schreibt. Hättest Du meine damalige Ehefrau gefragt: "Ist der Andreas ein ordentlicher Mensch?" - sie hätte wohl kaum guten Gewissen "Ja" gesagt.

Ich war eher unordentlich damals, war "schlampig", habe alles liegen gelassen. Zu meiner Verteidigung: ich war 23 und als Kind sehr verwöhnt. Meine Großmutter war immer für mich da und hat alles weggeräumt.

Leute, die mich noch nicht so lange kennen, würden eher sagen, dass ich sehr ordentlich, fast schon pedantisch bin. "Ein bisschen Monk" sage ich über mich selbst heute gerne, fast ohne Augenzwinkern.

Wenn ich Besuch in meiner Wohnung habe, räume ich immer vorher und nachher alles weg. Wenn Damen bei mir übernachten, merke ich schon am nächsten Tag, wie mich die fremden Haare im Bad stören. Mehr Monk als Casanova. :-)   (P.S.: für meine aktuelle Freundin: Schatz, das war vor Deiner Zeit!")

Es kann für unser Leben von großer Bedeutung sein, wie viel Ordnung wir in unserem Umfeld haben. "Wohlstand" kommt ja auch davon, dass alle Dinge wohl stehen, also an Ihrem Platz. 

Du wirst selbst schon festgestellt haben, dass es Dir besser geht und Du entspannter bist, wenn bei Dir zuhause alles sauber und in Ordnung ist, stimmt´s?

Wir haben gelegentlich das Gefühl von Stress und Überforderung und das kommt zu einem Teil auch daher, wenn Du zuhause oder an Deinem Arbeitsplatz keine Ordnung mehr hast, wenn das Chaos herrscht und Du nichts mehr findest.

Das bringt ein ungutes Gefühl und belastet Deine Alltag, oft ohne, dass Du das ausdrücklich merkst oder Zuordnen kannst.

Wenn ich "unrund" bin und mich nicht wohl fühle, dann hat das meistens 2 Gründe und darüber möchte ich heute kurz mit Dir reden, weil Du damit Ärger und vielleicht sogar Krankheit aus deinem Leben vertreiben kannst.

Der 1. Punkt ist schnell erklärt: zuwenig Wasser. Die meisten Menschen trinken zuwenig klares Wasser. Das ist ein so wichtiges Kapitel, dass ich da einen eigenen Artikel drüber schreiben werde. Soviel sei gesagt: 1,5 Liter frisches Wasser pro Tag ist das Minimum. Cola und Bier zählt da nicht. Profis trinken 0,5l heißes Wasser pro Tag.

Der 2. Punkt, wir haben schon damit begonnen, ist die Ordnung.

Halte alle Plätze, an denen Du Dich längere Zeit aufhältst, sauber und in Ordnung. Dazu zählt Dein Bett und Schlafzimmer ebenso wie Dein Bad, Dein Wohn- und Esszimmer. Und Dein Arbeitsplatz, Dein Schreibtisch. Ja, selbst Dein Auto, aber das pflegen wir Männer eh ganz gerne.

Regelmäßig die Bettwäsche und die Handtücher zu wechseln ist nicht nur aus hygienischen Gründen sinnvoll. Es ist darin auch Deine verbrauchte Energie gespeichert, selbst wenn das jetzt komisch klingt. Stimmt´s?

Regelmäßig lüften, also alle 3 Stunden für 2 Minuten alle Fenster auf ist wichtig für die Sauerstoffqualität. Und die ist wichtig für Dein Gehirn.

(Profis räuchern Ihre Wohnung immer wieder mal aus, das geht mit Räucherkohle und Weihrauch, oder mit Räucherstäbchen. Warum glaubst Du, machen die das heute noch in der Kirche?)

Noch eine Belastung. die Du nicht gleich merkst: zuviel Zeug!

Wenn Du sehr viele Gegenstände um Dich herum hast, belastet das. Wir haben alle zuviele Dinge um uns, bis zu 10.000 Sachen wurden da schon gezählt. Alte Elektrogeräte, die man nicht mehr verwendet, Kassetten, die man nicht mehr abspielen kann, alte CDs die man nie mehr hört, aber auch nicht wegwerfen will. Playstation 2, alte Drucker und Geschäftsunterlagen aus 2008.

Klamotten aus den verschiedenen Gewichtsepochen. Small, medium und large, für schlechte Zeiten, wo Du am dicksten warst. Alte Schuhe, T-Shirts aus Urlauben, wo die Kinder noch klein und dabei waren. Gläser und Geschirr, das wir nie verwenden, Du weißt, was ich meine.

Du kennst sicher das herrliche Gefühl, dass Du bekommst, wenn Du mal ausgemistet hast. Wenn Du jeden dieser Gegenstände nochmal bewusst durch Deine Hände gehen lässt und ihn dann im wahrsten Sinne des Wortes loslässt: Loslassen ist auch ein geistiger Prozess und ungemein befreiend. Auch und gerade dann, wenn scheinbar "unser Herz dranhängt". Wollen wir wirklich, dass unser Herz an irgendeinem alten Gegenstand hängt?

"Dinge, die sie 2 Jahre nicht verwendet haben, können Sie bedenkenlos wegwerfen!" heißt es. Versuche das mal, es tut gut. Richtig gut. Es geht also um die tägliche, kleine Ordnung.

Und dann geht es um die große, ganze Ordnung in Deinem Leben.

Da kommen dann unbequeme Fragen auf: lebe ich noch am richtigen Ort? In der richtigen Wohnung? Mit der richtigen Frau? Im richtigen Auto? Im richtigen Job? Im richtigen Körper?

Du siehst schon, dass sind Fragen, über die wir nicht so gerne nachdenken. Wenn wir draufkommen, dass wir nicht mehr mit dem richtigen Auto unterwegs sind, ist es einfach: Du verkaufst es und holst Dir ein Neues. Aber wie macht man das mit seiner zukünftigen Exfrau? Bazar? Willhaben? 

Die Konsequenzen aus den aufrichtigen Antworten können angsteinflößend sein. Fragte eine Frau ihren langjährigen Lebensgefährten: "Du, findest Du nicht, wir sollten endlich heiraten?" Darauf er: "Ja, Du hast recht. Aber wer nimmt uns jetzt noch?"

Da weißt Du dann, warum der Wortstamm von Lebensgefährtin die Lebensgefahr ist ...

Das ist zwar jetzt witzig, aber dennoch sollten wir uns diese Frage alle 7 Jahre mal in aller Ruhe stellen. Ganz offen und ehrlich. Rede mal mit Deiner Frau darüber ...

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